Himbeerblättertee Ab Wann

Himbeerblättertee Ab Wann

Tipps und Wirkungsweise
Der Himbeerblättertee ist ein echter Klassiker unter den alten Hausmitteln und wird von vielen Hebammen zur Vorbereitung auf die Geburt empfohlen.

Zwar ist die geburtserleichternde Wirkung des Himbeerblättertees noch nicht wissenschaftlich belegt, doch die zahlreichen Erfahrungen der Hebammen bestätigen, dass der Tee durchaus für viele Schwangere eine wichtige Rolle für eine sanfte und natürliche Vorbereitung auf ihre Geburt gespielt hat.

Hebammen empfehlen ihren Schwangeren ab der 34. Schwangerschaftswoche täglich zwei bis drei Tassen Himbeerblättertee – über den Tag verteilt – zu trinken.

Himbeerblättertee ist reich an Vitamin C, Kalzium und Eisen. Der Tee soll in den letzten Schwangerschaftswochen eine Lockerung der Beckenbodenmuskulatur und des Muttermundes bewirken und damit die Geburt erleichtern. Zusätzlich wirkt der Tee beruhigend, krampflösend und entschlackend. Er fördert die Durchblutung und regt die Darmtätigkeit an, was wiederum Wehen auslösend sein kann.

Himbeerblättertee – ab welcher SSW
Sie sollten den Himbeerblättertee frühestens ab der 34. SSW trinken, da er vorzeitigen Wehen auslösen kann.
In der Regel empfehlen die Hebammen ab der 34. SSW zwei bis drei Tassen – frisch aufgebrüht – über den Tag verteilt zu trinken. Damit die Wirkung des Tees auf den Körper nicht nachlässt (Überstimulation) empfehlen viele Hebammen in der 37. SSW nur eine Tasse täglich zu trinken und in der 38. SSW mit dem Tee zu pausieren. Ab der 39. SSW können Sie dann wieder zwei bis drei Tassen über den Tag verteilt trinken.

Klären Sie in einem Gespräch mit Ihrer Hebamme, ab wann, wie oft und wie lange Sie den Himbeerblättertee trinken sollten. Die meisten Hebammen können Sie dann auch noch in der richtigen Zubereitung des Tees beraten oder bieten den Tee sogar zum Kauf an.
Himbeerblättertee – Zubereitung
Für eine Tasse einen Teelöffel des Tees mit kochendem Wasser übergießen und acht bis zehn Minuten ziehen lassen.

Himbeerblättertee – wo kaufen
Apotheke
Himbeerblättertee im Internet bestellen
Reformhaus
Bioladen
Drogeriemarkt

Das bewirkt Himbeerblättertee bei Kinderwunsch:

Die Durchblutung des weiblichen Beckens und der Gebärmutter werden gefördert. Der Tee kann dabei helfen die Schleimhaut der Gebärmutter aufzubauen. Dadurch verbessert der Himbeerblättertee die Chancen einer erfolgreichen Einnistung einer befruchteten Eizelle in der Gebärmutter.
Der Tee ist reich an Magnesium, Vitamin C und Kalzium und sorgt durch das enthaltene Wasser zusätzlich für eine wichtige Flüssigkeitszufuhr.
Himbeerblättertee entkrampft die Muskulatur und kann, auch wenn keine Schwangerschaft eintritt, bei Regelkrämpfen helfen und Schmerzen lindern.
Der Tee kann Frauen variabler Periode dabei helfen einen regelmäßigeren Zyklus zu erreichen und somit einen früheren Eisprung zu bewirken.
Tee entspannt Geist und Körper. Für Frauen die schon lange einen Kinderwunsch hegen und sich dadurch mental unter Druck setzen, kann Himbeerblättertee entspannend wirken und eine positive Atmosphäre erzeugen. Dadurch verbessern sich die Chancen auf eine Schwangerschaft.
Nebenwirkungen

Die durchblutungsfördernde Wirkung des Himbeerblättertees kann bei Bluthochdruck zu Komplikationen führen. Weiterhin ist zu beachten, dass bei einem geplanten Kaiserschnitt der Tee rechtzeitig abgesetzt wird. Bei einer Überdosierung kann es zu Durchfall kommen. Da es sich um ein Produkt der Naturheilkunde handelt können Frauen in seltenen Fällen den Tee nicht vertragen und schlimmstenfalls allergisch reagieren. Im Zweifelsfall sollte ein Arzt konsultiert werden.

Hinweise zum Verzehr von Himbeerblättertee

Der Tee sollte immer frisch zubereitet und noch warm getrunken werden
Die Teeblätter im heißen Wasser ca. 10-15 Minuten ziehen lassen
Für 300ml Wasser nimmt man einen gehäuften Teelöffel
Bei Kinderwunsch empfiehlt es sich als Tagesdosis ca. einen halben bis dreiviertel Liter Himbeerblättertee zu trinken
Wie bei allen Kräutertees ist die Wirkungsweise langfristig anzusehen und nicht für schnelle Bedürfnisse geeignet

Weitere Tipps bei Kinderwunsch

Frauenmanteltee bei Kinderwunsch ist ebenfalls ein altes Hausmittel um eine Schwangerschaft herbei zu führen und kann auch bei Menstruationsbeschwerden oder gegen unregelmäßige Zyklen helfen. Eine Kombination von Frauenmanteltee und Himbeerblättertee kann ebenfalls förderlich sein, wobei oftmals empfohlen wird, den Himbeertee in der ersten Zyklushälfte zu trinken und das Frauenmantelgetränk in der zweiten Zyklushälfte zu konsumieren. Um den Tag des Eisprungs zu lokalisieren gibt es hier zwei gratis Zykluskalender zum Ausdrucken oder unseren kostenlosen Online-Fruchtbarkeitsrechner. Ebenfalls positive Auswirkungen kann Mastodynon oder Mönchspfeffer bei Kinderwunsch haben.

Die angenehmste Form der Wehenanregung ist Sex: Prostaglandine in der Samenflüssigkeit wirken gegen Ende der Schwangerschaft aufweichend auf den Gebärmutterhals, Brustwarzenstimulation führt zu einer Ausschüttung des Wehenhormons Oxytocin.

Zügiges Treppensteigen - wie jede andere Form der körperlichen Anstrengung - ist ebenfalls oft eine wirkungsvolle Wehenförderung. Sie sollten aber nicht allein sein, damit Ihnen jemand helfen kann, wenn plötzlich die Wehen einsetzen. Der Nachteil ist zudem, dass Sie nicht erholt und fit sondern müde und ausgepowert in die Geburt gehen.

Auch Akupunktur oder Reflexzonenmassage können förderlich zur Geburtseinleitung bzw. Auslösung von Wehen sein.

Wenn nicht medizinische Gründe dagegen sprechen, helfen vielleicht auch folgende Substanzen:

Kaffee,
schwarzer Tee,
Cola,
chininhaltige Getränke (Bitter Lemon, Tonic Water),
Tee aus Himbeer- und Brombeerblättern, Schafgarbe, Eisenkraut (Verbena), Wermutkraut und Frauenmantel,
Weihnachtstee mit Zimtstange, Nelke und Ingwer
eine sanfte Bauchmassage mit bestimmten Aromaölen, z.B. Eisenkraut, Kampfer, Zedernholz, Ysop, Rosmarin, Nelke, Ingwer, Zimt. Ihr Partner hilft sicher gerne dabei! Dieselben Duftöle können auch als Zusatz zu einem Vollbad verwendet werden.
Leinsamen hat eine gute Wirkung auf die Darmschleimhaut und die Scheidenschleimproduktion. Wirkt ausserdem stuhlregulierend, muss allerdings mit viel Flüssigkeit eingenommen werden, sonst kommt es zu Verstopfung.
ein Erkältungsbad mit Zusätzen wie Kampfer und Eukalyptus.
ein sogenannter "Wehencocktail"
homöopathische Mittel wie Caulophyllum (D4) und Pulsatilla (D6), Gelsemium (D4) oder Belladonna (D6) - nach Absprache mit einer ausgebildeten Hebamme, einem Arzt/einer Ärztin oder einem Heilpraktiker/einer Heilpraktikerin

Himbeerblätter gelten in der Hebammenkunst als Multitalent. Die krampflösende Nahrungsergänzung entschlackt als Teeaufguss zubereitet den Körper und lockert die Beckenmuskulatur in sanfter Weise auf. Von daher findet Himbeerblättertee sowohl bei Kinderwunsch als auch allgemeinen Regelbeschwerden, Durchfallerkrankungen und Unterbauchschmerzen Anwendung. Gegen Ende einer Schwangerschaft soll der Tee aus Himbeerblättern die Wehen sanft in Gang bringen. Im Wochenbett dient er zu Entschlackung des Körpers und zur heilenden Durchblutungsförderung des Beckengewebes.

Frauen mit längerem Kinderwunsch sind nicht selten innerlich angespannt und fühlen sich unter Druck. Hier kann der Himbeerblättertee seinen entspannende Einfluss auf Geist und Seele entfalten. Reich an Vitamin C, Kalzium und Eisen stärkt er die Frau auf natürliche Weise und trägt zu ihrer Gesunderhaltung bei.

Anwendung und Zubereitung

Auch eine Behandlung mit natürlichen Arzneimitteln und Hausmitteln kann bei falscher Anwendung zur Überdosierung führen. Eine Überstimulation des Körpers lässt diesen oftmals gegenteilig der Erwartungen reagieren. Vor allem bei einer bestehenden Schwangerschaft sollte die Einnahme größerer Mengen mit einem Apotheker, Arzt oder einer Hebamme abgesprochen werden, um das Auslösen frühzeitiger Wehen zu verhindern.

Bei Kinderwunsch und ab der 39. SSW können Sie täglich bis zu 4 Tassen Himbeerblättertee trinken. Hierzu geben Sie auf eine Tasse je einen Teelöffel Tee. Diesen übergießen Sie mit ca. 200 ml kochendem Wasser und lassen alles 10 bis 15 Minuten ziehen. Je nach Geschmack mit etwas Honig gesüßt, soll der Tee leicht abgekühlt, aber warm getrunken werden.

Getrocknete Himbeerblätter sind in der Regel in Teeläden, Apotheken oder Reformhäusern erhältlich.

Naturheilmittel erfordern Geduld

Die positive Wirkung von Himbeerblättern zur Erfüllung des Kinderwunsches hat eine lange Überlieferung. Dennoch müssen Kräutertees wie Himbeerblättertee bei Kinderwunsch als natürliche Nahrungsergänzung über längere Zeit regelmäßig angewandt werden, bevor sie Ihren Wirkungseffekt angemessen entfalten können. Sie können auch als Begleitung zu anderen Therapien Anwendung finden.

Schon vor Jahrhunderten galt Himbeerblättertee in der Schwangerschaft als Allheilmittel gegen mütterliche Beschwerden. Die förderliche Wirkung des Naturprodukts ist zwar wissenschaftlich nicht nachgewiesen, doch vertrauen Hebammen seit Generationen auf dessen Stärke. Auch für Frauen, die planen ein Kind zu bekommen, soll er ein geeignetes Hilfsmittel sein. Als sogenannter Kindleinkommtee sind die getrockneten Blätter der Himbeerpflanze in Apotheken und Reformhäusern sowie in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Die Blätter können auch frisch gepflückt aufgebrüht werden.

Dann allerdings müssen die Blätter zwingend mit kochendem Wasser übergossen worden sein. So tötet man Keime ab, die Mutter und Kind gefährden könnten.

Auch die getrocknete Variante sollte mit sprudelnd kochendem Wasser gebrüht werden. Verwenden Sie etwa ein bis zwei Teelöffel der Mischung pro Tasse. Anschließend muss das Heißgetränk bis zu 10 Minuten ziehen, bevor es getrunken werden kann. Im Ablauf einer Schwangerschaft spielt er erst ab der 37. Woche eine gewichtige Rolle. Denn Himbeerblättertees sollen wehenfördernd und dafür wochenweise getrunken werden. So beginnt man mit einer Tasse pro Tag, setzt in der 38. Schwangerschaftswoche aus und konsumiert in der 39. vier Tassen täglich.

Beruhigend, ausgleichend, wohltuend

Von manchen Hebammen wird der Himbeerblättertee auch als Hilfsmittel gegen Schwangerschaftsübelkeit empfohlen. Kurz vor der Niederkunft mehrfach täglich eingenommen, soll er in der Dammschnittprophylaxe hilfreich sein. Himbeerblättertee in der Schwangerschaft verkonsumiert, soll das Gewebe im Unterleib geschmeidiger und flexibler machen. Gleichzeitig hilft der Tee vielen Frauen dabei, in dieser aufregenden Zeit ruhiger und gelassener zu bleiben. Seine entspannende Komponente ist vor allem bei hochschwangeren Frauen festzustellen. Viele Anwenderinnen haben den Eindruck, nicht mehr übermäßig nervös vor dem Tag der Entbindung zu sein. Ist das Baby endlich da, unterstützt das Heißgetränk auch die Stillzeit. Frischgebackene Mütter klagen nach der Geburt häufig über Blähungen und weitere Magen-Darm-Problematiken: Der Himbeerblättertee soll auch ausgleichend auf den Verdauungstrakt wirken.

Wenngleich sich in Studien weder Nebenwirkungen des Getränks gezeigt haben noch die wehenfördernde Wirkung bestätigt wurde - sprechen Sie sich sicherheitshalber mit Ihrem Arzt ab, wie viel, wann und wie lange Sie von dem Tee trinken dürfen.

Himbeerblättertee Wirkung

Himbeerblättertee Wirkung

Sie ist ein zweijähriger Strauch, ihre Blütezeit beginnt Ende Mai. Die Früchte erscheinen von Juni bis August. Die Blätter und die Früchte kann man von Mai (Blätter) bis in den August sammeln.

Die Himbeere wird schon seit langer Zeit kultiviert, als leckeres Nahrungsmittel und auch wegen ihrer medizinischen Eigenschaften.

In der Naturheilkunde verwendet man die getrockneten Blätter und die Triebspitzen. Diese können als Tee oder als Teegemisch gegen Magenbeschwerden und zur Unterstützung von Harn- und Galleabsonderung verwendet werden.

Zusammen mit Kamille helfen die Blätter der Himbeere gegen Blähungen.

Die Himbeerblätter sind für ihre adstringierenden und stimulierenden Eigenschaften bekannt. Ein starker Tee daraus, als Mundwasser oder als Gurgelwasser verwendet, beruhigt wunde Stellen im Mund und mildert Entzündungen der Rachenschleimhäute. Gleiches gilt für eine Tinktur, die zum Beispiel als Mundwasser gegen Entzündungen und Wunden im Mundraum, ebenso gegen Zahnfleischprobleme und Geschwüre im Mund verwendet wird.

Dafür verantwortlich ist der nennenswerte Gehalt an Tannin in den Blättern, der Wunden und Reizungen beruhigen kann, der auch gegen Geschwüre hilft, wenn man darauf Kompressen oder Auflagen, getränkt mit einem Absud, gibt. Alternativ dazu können bei diesen Beschwerden auch angefeuchtete und leicht angestoßene Blätter verwendet werden.

Frische Himbeerblätter beinhalten eine große Menge Vitamin C, können also auch bei einem Sommerschnupfen gut gegeben werden.

Die Beeren enthalten Nährstoffe, die gegen Blutarmut helfen können. In der chinesischen Kräutermedizin gelten die Beeren der chinesischen Himbeere (Rubus ideaus) als nierenstärkendes Mittel oder als Mittel gegen Inkontinenz.

Die getrockneten oder frischen Blätter beinhalten viele Gerbstoffe, die adstringierende Eigenschaften besitzen. Die Blätter sind deswegen als Mittel gegen Durchfall, aber auch als Mittel bei einer zu starken Regelblutung und Ausfluss bekannt.

Hinzu kommen Anwendungsgebiete wie Fieber, Erkältungsbeschwerden und grippale Infekte.

Extrakte aus den Blättern können äußerlich als Gurgelmittel gegen Mandelentzündungen, Krampfadern, Verbrennungen und schlecht abheilende Wunden verwendet werden, ebenso gegen Hämorrhoiden.

Ein gekühlter und gut abgefilterter Sud aus Himbeerblättern wurde früher auch in Form von Augentropfen gegen Bindehautentzündungen (Konjunktivitis) verwendet.

Gicht und Arthritis
Die Himbeerblätter sind dafür bekannt, gegen Entzündung und Schmerzen zu helfen, sei es bei Gicht, Arthritis oder anderen entzündlichen Gelenkserkrankungen. Hier hilft es, regelmäßig einen Tee aus roten Himbeeren und/oder den Blättern zu trinken, dreimal täglich sollte es schon sein.

Kochen Sie dazu 30 g getrocknete Himbeeren und Blätter in einem halben Liter Wasser aus, dann 15 Minuten ziehen lassen. Heiß oder kalt trinken.

Antioxidative Eigenschaften der Himbeere
In der Himbeere sind Wirkstoffe, die antioxidativ wirken. Sie helfen den Zellmembranen, sich vor Schäden durch freie Radikale zu schützen. Ellagsäure ist einer der Wirkstoffe, Quercetin und Anthrocyanin sind zwei weitere Inhaltsstoffe, die auch vor Bakterien und Pilzen im Körper schützen, so zum Beispiel auch vor vaginalen Hefepilzinfektionen oder Reizdarmerkrankungen, die durch Pilze oder Bakterien ausgelöst wurden.

Trinken Sie regelmäßig roten Himbeertee und essen Sie viele Himbeeren.

Für den Uterus
Auch die Indianer Nordamerikas kannten die rote Himbeere als Uterus-Tonikum während einer Schwangerschaft, sie stärkt die Gebärmutter und stärkt die Kontraktionen während der Wehen. Der Tee löst aber keine Wehen aus, er hilft nur, dass sie effektiver werden.

Himbeeren gegen Krebs
„Krebs mag keine Himbeeren“ - ein sehr gutes Buch, das ich weiterempfehlen kann!

Die Medizinische Universität von South Carolina bewies, dass der Körper die enthaltene Ellagsäure dazu verwenden kann, um gegen bestimmte Arten von Krebszellen vorzugehen. Dazu gehören Speiseröhrenkrebs, Zungenkrebs, Lungenkrebs, Dickdarmkrebs, Leberkrebs, Hautkrebs und Brustkrebs.

Herz und Kreislauf
Das Vitamin C und die enthaltene Gallussäure, sowie weitere sekundäre Pflanzenstoffe, schützen Herz und Kreislaufsystem vor altersbedingten Beschwerden, wie eine Studie herausgefunden hat.

Bemerkenswert an der Himbeere ist auch der hohe Eisengehalt.

Die Himbeere reinigt das Blut und hat durch das viele enthaltene Eisen eine blutbildende Wirkung, was man sich bei Anämien zunutze machen kann. Nach großem Blutverlust kann dies sehr hilfreich sein.

Haut und Haare
Ein halbes Pfund Himbeeren enthalten ungefähr 100 mg Calcium. Zusammen mit etwas Joghurt gegessen ist das eine wunderbare kleine Mahlzeit, die für feste Knochen, Haare und Nägel sorgt.

Verwechslungsgefahr
Junge Triebe können mit denen der Brombeere verwechselt werden. Im Unterschied zur Brombeere sind die Blätter der Himbeere unterseits leicht filzig.

Himbeerblättertee in der Schwangerschaft
Es war die Himbeere, deren Blätter im Altertum und im Mittelalter viele werdende Mütter als "das Getränk" ansahen, es wurde teils im Laufe der Jahre zu einem "Allheilmittel" für alles, was mit Schwangerschaft zu tun hatte, sei es die morgendliche Übelkeit, sei es zur Vorbeugung gegen Fehlgeburten oder zum Abmildern der Wehenschmerzen.

Auch heute noch kennt man die Himbeere in der Naturheilkunde als Kraut gegen eine schmerzhafte und zu reichliche Regelblutung oder als Mittel vor, während und nach einer Geburt.

Die Wirkstoffe des Tees kräftigen die weiblichen Fortpflanzungsorgane, sie helfen gegen Verkrampfungen und Verspannungen, alle Schleimhäute des weiblichen Körpers werden gestärkt. Himbeerblätter wirken tonisierend und adstringierend (zusammenziehend), besonders auch auf die Gebärmutter und die Gebärmuttermuskulatur. Diese Wirkung stärkt und strafft die Uterusmuskulatur und die Beckenbodenmuskulatur, die Muskulatur wird entspannt und beruhigt. Die Himbeerblätter stärken die Schleimhäute im ganzen Körper, ebenso stärken sie die Nieren und den Harntrakt.

Die Himbeere ist also auch heute gerade für schwangere Frauen sehr wichtig.

Trinkt eine Frau in den letzten 4 Wochen der Schwangerschaft täglich eine bis zwei Tassen Blättertee, kann das später die Geburt erleichtern. Eine Anwendung erfolgt aber bitte ausschließlich nach Absprache mit dem Arzt oder der Hebamme!

Studien fanden zum Beispiel heraus, dass Frauen, die Wochen vor einer Geburt regelmäßig den Tee aus den Blättern tranken, wesentlich weniger oft die Hilfe einer Geburtszange brauchten. Gleichzeitig fand man heraus, dass der Tee wenig oder keinen Einfluss auf die Uterusmuskulatur (bei Ratten) hat, dass eine wehenauslösende Wirkung in der späten Schwangerschaft also nicht gegeben zu sein scheint.

Ebenso wird die Übelkeit in der Schwangerschaft reduziert. Die Himbeerblätter reduzieren die Schmerzen der Wehen, ohne die Wehentätigkeit abzumildern.

Wenn die Geburt vorbei ist und die Stillzeit beginnt, regen die Blätter und die Früchte die Milchproduktion an. Nach der Geburt wird auch empfohlen, dass die Frau jeden Tag eine bis zwei Tassen Tee trinkt, so dass sich die Gebärmutter und die Uterusmuskulatur schneller und vor allem gesund zurückbilden.

Wenn man schwanger werden möchte, so wird empfohlen, am Beginn eines Zyklus bis zu dem Zeitpunkt, an dem ein Eisprung stattfindet, täglich Himbeerblättertee zu trinken.

Die Himbeerblätter, zusammen mit Rotklee, davon eine oder mehrere Tassen täglich getrunken über mehrere Monate hinweg, steigert die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau. Gleichzeitig hilft der Tee gegen postpartale Depressionen und Bluthochdruck. Zusammen mit Benediktenkraut steigert er die Muttermilchproduktion.

Laborversuche zeigten deutlich, dass ein Himbeerblättertee sich sehr günstig auf die Gebärmutter auswirkt, der genaue Mechanismus ist allerdings nicht bekannt. Allerdings sei gesagt, dass jegliche Einnahme des Blättertees während einer Schwangerschaft ausschließlich nach ärztlicher Absprache durchgeführt werden sollte.

Interessantes zur Himbeere
Die Himbeere war wohl schon in der Steinzeit beim Menschen beliebt, war sie doch eine wohlschmeckende Nahrungsergänzung, die so nebenbei auch gesund war.

Und da sie so gut für die Gesundheit war, haben sich die damaligen Menschen nach dem Ernten bei der Pflanze bedankt, dass sie ihnen die Beeren schenkte. Man brachte auch hübsche Bänder an die Himbeerpflanze an, man schmückte sie, man brachte auch kleine Geschenke mit. Heutzutage unverständlich, oder? Vielleicht sollte man auch heute öfters darüber nachdenken, wie reich uns die Natur beschenkt - aber weiter im Text: Hintergrund von alldem waren die Pflanzengeister, die man nicht vergrämen wollte, denn böse Pflanzengeister hieß auch, dass man in Zukunft keine Ernte mehr hatte.

Den Artenname „idaeus“ bekam die Himbeere von den alten Römern. Plinius beschrieb im Jahre 23 n. Chr. die Himbeere und bemerkte dazu, dass sie vom Berge Ida stamme. Nun gibt es heute aber 2 Berge, die so heißen, einen auf Kreta, einen in der Türkei. Welcher es nun ist, ist aber eigentlich auch egal, wichtig ist nur, dass die Beeren von dort zu uns gelangten!

Eine andere Variante bezüglich des Namens stammt von einem französischen Arzt namens Henri Leclerc, der die Nymphe Ida als Namensursprung anführte. Diese soll sich an einem Dorn des Himbeerstrauches eine Brust verletzt haben, als sie in dem Strauch ein weinendes Kind vorfand und es trösten wollte. Das austretende Blut färbte die Beeren rot und seitdem bekam die Beere auch den Namen der Nymphe. Eine schöne Geschichte, finde ich.

Früher glaubte man, dass ein verhextes Pferd wieder kuriert werden konnte, wenn man ihm einen Himbeerzweig um den Körper band.

Wirkung und Anwendung der Himbeere

Blähungen
Darmentzündung
Durchfall
entzündungshemmend
geburtserleichternd
Halsentzündung
Hämorrhoiden
harntreibend
immunsystemsteigernd
Magenentzündung
Magenbeschwerden
Rheumatismus
schweißtreibend
Skorbut
Verstopfung
Zahnfleischentzündung

Übersicht


Wo findet man Himbeere
Waldlichtungen, Böschungen, Kahlschläge


Volksnamen
Runzelbeere, Waldbeere, Hochbeere, Mutterbeere


Pflanzenfamilie und Größe
Gehört zur Familie der Rosengewächse, ist eine mehrjährige Pflanze, wird bis zu 2 m groß.


Erdboden und Wuchsort
Die Himbeere mag kalklose Erde und ausreichend Sonne.


Blütezeit
Die Blütezeit reicht von Mai bis in den August.


Rezepte und Anwendungen rund um die Himbeere


Akne
40 g Waldmeister

30 g Johanniskraut

50 g Hirtentäschelkraut

20 g Himbeerblätter

2 Teelöffel der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, zugedeckt 10 Minuten stehen lassen, absieben und 3 x täglich 1 Tasse.

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Ein Tee
Für eine Kanne Tee braucht man 3 Esslöffel der Blätter oder auch Triebspitzen, die man in die Kanne gibt und dann mit siedendem Wasser aufgießt. Dann 5 Minuten warten und dann absieben.

Ein Tee ausschließlich aus Himbeerblättern wirkt gegen Durchfall, er hilft bei Hautbeschwerden wie zum Beispiel Flechten, er hilft bei Funktionsstörungen der Nieren, bei allerlei Frauenbeschwerden, in den Wechseljahren und bei einer gestörten Fruchtbarkeit bei Frauen.

Himbeeren sollte man sammeln, wann immer es geht, und man sollte sie essen, solange sie da sind - so gesund sind sie. Die Vielfalt der Möglichkeiten, wie man Himbeeren verspeisen kann, ist ja geradezu unüberschaubar: als Saft, Kuchen, in Nachspeisen, einfach so und und und.


Ein kalter Himbeerblättertee kann gegen Magenbeschwerden und Durchfall helfen.


Gegen Erkältungen und Fieber
Geben Sie frischen Himbeersaft in heißes Wasser (wie heiße Zitrone) und trinken Sie dies. Der Saft der Himbeere hilft Fieber zu senken und beinhaltet viele Vitamine.


Gegen Entzündungen im Mund
Geben Sie 3 Teelöffel Himbeerblätter in eine Tasse kochendes Wasser, dann ziehen lassen und danach absieben. Gurgeln Sie damit regelmäßig.


Ein Aufguss aus Himbeerblättern ist ein traditionelles Mittel bei Durchfall. Sie brauchen dazu 1 - 2 Teelöffel getrocknete Blätter pro Tasse Tee, die Sie 10 Minuten in kochendem Wasser ziehen lassen. Bei Durchfall trinken Sie 3-mal pro Tag 1 Tasse des Tees.


Gegen Hämorrhoiden
Ein starker Tee kann äußerlich per Sitzbad gegen Hämorrhoiden helfen, auch Auflagen per Kompresse sind möglich.


Ein Himbeersaft-Essig
Geben Sie 1 Liter Himbeeren in ein Gefäß, geben Sie dann 50 ml Weißweinessig (oder anderen) dazu, rühren Sie alles gut durch, und lassen Sie dies 12 Stunden stehen. Danach durch ein Tuch auspressen und ca. 200 - 400 g Zucker zugeben, ja nach Geschmack.

Dann aufkochen und so lange abschäumen, bis kein Schaum mehr kommt und die Flüssigkeit sich eindickt. Dann in eine Flasche füllen.

Eignet sich für frische Sommersalate.


Ein Himbeergelee
Geben Sie 1,5 Kilo Himbeeren in einen viertel Liter Wasser und kochen Sie das auf.

Dann abkühlen lassen und durch ein Tuch auspressen. Den Saft mit Wasser auffüllen, bis es einen Liter ergibt. Diese Flüssigkeit dann zusammen mit einem Kilo Zucker in einen Topf geben, den Saft einer Zitrone hinzugeben und wiederum aufkochen.

Geben Sie dann das Geliermittel hinzu und lassen Sie dies laut Angaben wirken.

Danach in warme Marmeladengläser umfüllen und gut verschließen.


Eine Himbeermarmelade
Geben Sie 1 kg Himbeeren in einen Topf, "zermanschen" Sie sie gut und erhitzen Sie sie. Aber nicht kochen, und schon gar nicht anbrennen lassen!

Dann den Herd herunterdrehen auf ganz schwache Hitze und 1 kg Zucker zugeben. Unter Rühren 60 Minuten ganz sanft köcheln lassen, dann in Gläser füllen.


Himbeerlikör
Geben Sie einen Liter Himbeersaft mit 250 g Zucker, etwas Zimt und 1 - 2 Gewürznelken in 2 Liter Cognac. Dann 7 Tage sonnig stehen lassen, danach absieben und in eine Flasche umfüllen. Danach sollte der Likör 3 - 6 Monate ruhen.


Himbeertee gegen Halsschmerzen
Dieser herbe Tee ist genau das Richtige, wenn es darum geht, die Abwehrkraft in der kalten Jahreszeit zu stärken und Halsschmerzen zu beruhigen. Er hilft aber auch gegen Übelkeit und Magenkrämpfe, und so nebenbei schmeckt er auch noch gut.

1 Esslöffel Himbeeren

1 Esslöffel Zitronenmelisse

1 Esslöffel Hagebutten

Das kochen Sie mit 2 Tassen Wasser auf, dann 5 Minuten ziehen lassen, dann absieben.

Himbeeren helfen übrigens auch gegen Halsschmerzen, wenn man sie einfach so isst.


Odermennig-Himbeere-Nachttee
Im Gegensatz zu grünem Tee ist dieser Tee nicht so harntreibend, man muss also nicht immer in der Nacht aufs Klo. Außerdem ist er auch besser geeignet, wenn man nachts das Wasser nicht halten kann.

Nehmen Sie zu gleichen Teilen Odermennig, Himbeerblätter und Johanniskrauttee, Sie können nach Belieben auch Zitrone, Zitronengras oder Honig beigeben.

1 Teelöffel der Teemischung 4 bis 5 Minuten kochen lassen, dann absieben und die anderen Zutaten dazugeben. Abends vor dem Schlafengehen trinken.

Himbeerblättertee ist ein Kräutertee, der aus den Blättern des Himbeerstrauches hergestellt wird. Er wird insbesondere wegen seiner Heilwirkung geschätzt. Aber Erfahrungen zeigen, dass auch Nebenwirkungen auftreten können. In diesem Beitrag erfahren sie alles, was Sie darüber wissen müssen.

Himbeerblätter Heilwirkung

himbeerblätterteeDer Himbeerstrauch stammt aus der Familie der Rosengewächse. Die Himbeerblätter Heilwirkung ist schon seit Jahrzehnten vor allem bei Hebammen bekannt. Himbeerblättertee wirkt vor allem adstringierend (zusammenziehend) und ist daher für Entzündungen im Mund-, Rachenraum und den Schleimhäuten wirksam. Zudem wirkt er blutreinigend und fördert die innerliche Ruhe. Auch bei Durchfall zeigen Himbeerblätter ihre Wirkung durch die vorhandenen Gerbstoffe, er ist reich an Vitamin C, Kalzium und Eisen. Gerade in der Schwangerschaft wird der Tee gerne zur Stärkung des Gewebes, aber auch zur Lockerung der Muskulatur, vor allem in der Gebärmutter und zur Vorbereitung für die Wehen verwendet. Durch seine adstringierende Wirkung sollen auch die Blutungen nach der Geburt reduziert werden. Außerdem wirkt während der Menstruation krampflösend, die Muskeln werden entspannt und gelockert.

Himbeerblättertee Nebenwirkungen und Erfahrungen

Himbeerblättertee Erfahrungen weisen darauf hin, dass Hebammen den Tee am Ende der Schwangerschaft zur Lockerung der Muskulatur (Muttermund) und zur Einleitung der Wehen empfehlen. Die Himbeerblätter Heilwirkung  sieht man auch daran, dass in vielen Kräuterteemischungen Himbeerblätter enthalten sind. Vor allem in Frauentees, die zur Balance oder eben krampflösend wirken.

Nachdem Himbeerblättertee Wehen fördernd ist,  ist es ratsam den Tee nicht am Beginn der Schwangerschaft zu trinken.  Weitere Himbeerblätter Nebenwirkungen wurden bisher nicht offiziell bestätigt, allerdings hat eine Studie veröffentlicht, dass wohl die Schwangerschaft verlängert wird und die Nachkommen früher die Geschlechtsreife erreichen. Himbeerblättertee enthält kein Koffein, kann also auch abends getrunken werden.

Himbeerblättertee Schwangerschaft

Himbeerblättertee Schwangerschaft

Die Himbeere, auch Katzenbeere oder Hohlbeere genannt, gehört wie das Eis zum Sommer. Aber nicht nur die Beere ist lecker und gesund, auch die Blätter sind äußerst wirkungsvoll.
Wenn der Himbeerblättertee auch leider nicht nach Himbeeren schmeckt – ihm werden während der Schwangerschaft wertvolle Dienste nachgesagt.

Zwar ist seine Wirkung noch nicht wissenschaftlich bewiesen, aber: Himbeerblättertee ist aus der Frauenheilkunde nicht mehr wegzudenken. Er ist das Wundermittel, das Hebammen oft aus dem Hut zaubern und zur sanften Geburtsvorbereitung empfehlen. Und Hebammen haben Erfahrungen, auf die werdende Mamis vertrauen können. Was das Multitalent unter den Beeren alles kann, verraten wir Dir hier.
Die Wirkung des Tees

In einer Studie, die im australischen Sydney durchgeführt wurde, nahmen 192 Frauen, die zum ersten Mal schwanger waren, ab der 32. Schwangerschaftswoche (SSW) entweder eine Himbeerblätter-Tablette (1,2 Gramm) oder ein Placebo ein. Das Ergebnis: Zum einen schadete der Pflanzenextrakt weder der Mutter noch dem Kind, zum anderen hatten die Testpersonen mit den Himbeerblätter-Tabletten eine kürzere zweite Wehenphase und weniger Zangengeburten. Um diese Studie zu stützen, sind allerdings noch weitere Untersuchungen nötig.
Himbeerblättertee vor der Schwangerschaft

Himbeerblättertee wird oft von Hebammen empfohlen. Er unterstützt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und wirkt regulierend auf den Zyklus. Da erkrampflösend wirkt, wird er von Frauen gerne während der Menstruation getrunken. Er ist reich an Vitaminen, Kalzium und Eisen.
Himbeerblättertee während der Schwangerschaft

Viele Hebammen schwören auch bei Schwangerschaftsübelkeit auf Himbeerblättertee. EINE Tasse am Morgen soll die Beschwerden lindern. Himbeerblättertee entschlackt den Körper und lockert dank seiner durchblutungsfördernden Wirkung die Beckenbodenmuskulatur sowie den Muttermund und die Gebärmutter. Auch zur Wehenförderung kann er einen Beitrag leisten und soll eine schnelle Geburt fördern.
Zudem wird ihm nachgesagt, dass er Ruhe und Gelassenheit fördert – gute Voraussetzungen für die Geburt. Er eignet sich auch zur Dammschnittprophylaxe. Aber: Auch, wenn das Beratungszentrum für Embryotoxikologie in Berlin den Himbeerblättern keine schädlichen Inhaltsstoffe nachsagt, solltest Du vorher mit Deiner Hebamme abklären, wie viel Genuss unbedenklich ist. Schließlich reagiert jede Frau anders.

Himbeerblättertee soll erst ab der 37. SSW sieben Tage lang getrunken werden, da eine vorzeitige Öffnung des Muttermundes vermieden werden muss.
Himbeerblättertee-Dosis:

37. SSW – Täglich 1 Tasse empfehlen die meisten Hebammen
38. SSW – Pause

39. SSW – Täglich bis zu 4 Tassen Himbeerblättertee trinken
40. SSW – Pause

Die Pausen sind wichtig, um eine Überdosierung zu vermeiden. Soll direkt vor der Geburt zur Wehenförderung vermehrt Himbeerblättertee getrunken werden, gibt die Hebamme Bescheid. Große Mengen nur nach Absprache des Apothekers, des Arztes oder der Hebamme trinken.
Himbeerblättertee nach der Geburt

Nach der Geburt profitiert die frisch gebackene Mutter von der entgiftenden und entschlackenden Eigenschaften. Und auch die darmanregende Wirkung des Himbeerblättertees wird von vielen Mamis mit Freude wahrgenommen.
Himbeerblättertee: Zubereitung

Pro Tasse 1 TL Himbeerblätter (Apotheke oder Reformhaus) mit KOCHENDEM Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Das Übergießen mit kochendem Wasser ist besonders wichtig, da gerade bei selbst gepflückten Blättern ein gewisses Fuchsbandwurmrisiko besteht. Kochendes Wasser tötet den Parasit. Für Naschkatzen ist Honig zum Süßen ideal. Kombinationen mit anderen Teesorten sind ebenfalls möglich. Wirkungsweise aber unbedingt mit der Hebamme besprechen. Sie weiß, welche Mischung welche Wirkung hat.

Himbeerblättertee ist ein altes Hausmittel, das von vielen Hebammen empfohlen wird, um die Geburt sanft vorzubereiten. Ab der 34. Schwangerschaftswoche sollen zwei bis drei Tassen des Himbeerblättertees pro Tag ausreichen, um die Beckenmuskulatur und den Muttermund aufzulockern und eine schnelle und einfache Geburt zu fördern. Hier erfährst Du mehr über Himbeerblättertee und seine Wirkung.

Wie wirkt Himbeerblättertee?

Der Tee aus getrockneten Himbeerblättern liefert jede Menge Vitamin C, Kalzium und Eisen und gilt seit langem als bewährtes Hausmittel, das Hebammen zur Vorbereitung auf die Geburt empfehlen. Das kleine Multitalent soll auf mehreren Wegen eine schnelle und einfache Geburt fördern:

Die Muskulatur des Beckens und der Muttermund werden aufgelockert und weich.
Der Tee entspannt die Gebärmutter und wirkt krampflösend. Daher wird Himbeerblättertee auch gern gegen Regelschmerzen getrunken.
Die Muskeltätigkeit des Darms wird stimuliert. Dadurch können Wehen ausgelöst werden.
Auf viele Frauen hat der Tee eine beruhigende Wirkung und sie fühlen sich gelassener.
Viele Frauen berichten, wie durch den Himbeerblättertee die erste und zweite Wehenphase der Geburt stark verkürzt wurde, das Baby also schneller zur Welt kam. Zum anderen wurde die Geburt insgesamt auch als weniger schmerzhaft und anstrengend empfunden. Zudem stellte eine australische Studie fest, dass die Wirkung des Himbeerblättertees zu weniger Zangengeburten führt. Auch wenn umfangreiche Studien zu dem Thema bisher leider fehlen, gilt das natürliche Heilmittel unter Hebammen und vielen Müttern als wirkungsvoller Helfer.

Wie viel Himbeerblättertee solltest Du trinken?

Kläre im Vorfeld mit Deiner Hebamme ab, wie häufig Du Himbeerblättertee trinken und wie viel Du davon zu Dir nehmen solltest. In der Regel werden zwei bis drei Tassen pro Tag ab der 34. Schwangerschaftswoche empfohlen. Vor der 34. Woche solltest Du den Tee auf keinen Fall trinken, da er vorzeitige Wehen auslösen kann. Auch gelegentliches Pausieren wird empfohlen, also beispielsweise eine Woche lang wieder komplett auf den Tee zu verzichten, um eine Überstimulation zu vermeiden. Wie bei Arzneimitteln kann der Körper auf zu viel des Guten anders reagieren als gewünscht. Aber keine Angst, gefährliche Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Wo kann man Himbeerblättertee kaufen?

Kaufen kannst Du Himbeerblättertee in vielen Apotheken, Reformhäusern und Bioläden. Ein bis zwei gehäufte Teelöffel pro Tasse mit heißem Wasser übergießen und vier bis sechs Minuten ziehen lassen – fertig ist der Himbeerblättertee.

Himbeerblättertee

Ab der 34. Woche kannst Du zwei bis drei Tassen Himbeerblättertee am Tag trinken. Er lockert die Muskulatur im kleinen Becken und entgiftet und entschlackt den Körper. Weil er auch die Darmperistaltik anregt, gilt er als wehenfördernd. Er sollte daher in keinem Fall vor der 34. Woche getrunken werden. Zudem ist er reich an Vitamin C, Kalzium und Eisen. Himbeerblättertee soll mit seiner Wirkung die Eröffnungsphase verkürzen und den Muttermund weich machen. Zudem dient der Tee auch der Dammschnittprophylaxe. Du erhältst den Tee in der Apotheke, in Drogerien und in manchen Bio- oder Kräuterläden. Über die Zubereitung lässt Du Dich am besten beraten. Es ist wichtig, dass Du immer wieder eine Pause beim Teetrinken machst, damit der Himbeerblättertee richtig wirken kann. So kannst Du auch eine Überstimulation vermeiden.

Leinsamen

Ein weiteres Hausmittel zur Vorbereitung auf die Geburt ist der Verzehr von Leinsamen. Sie regen die Verdauung an, reizen den Darm und damit auch die Gebärmutter. So können sie wehenunterstützend wirken. Mische ab der vollendeten 34. Schwangerschaftswoche ein bis zwei Eßlöffel (am besten frisch) geschrotete Leinsamen unter Deine tägliche Nahrung, zum Beispiel zu Deinem Frühstücksmüsli. Achte jedoch darauf, genügend zu dieser Mahlzeit zu trinken, damit es nicht zu Verstopfung kommt. In geringen Mengen wirken Leinsamen regulierend auf die Darmtätigkeit. In größeren Mengen können sie jedoch abführend wirken. Sie unterstützen zudem die Schleimhäute und stärken die Schleimproduktion der Scheidenschleimhaut.

Weitere Hausmittel

Neben den beiden bekanntesten Mittel empfehlen Hebammen auch folgende Maßnahmen:

Dammmassage: Mit der Massage der Dammuskulatur lockerst Du das Gewebe und machst es geschmeidiger für die Geburt. So kannst Du den Geburtsverlauf beschleunigen und reduzierst die Gefahr eines Dammrisses oder Dammschnitts. In unserem Beitrag „Dammmassage“ erfährst Du Ausführlicheres dazu.
Heublumen-Sitzdampfbäder: Ab der 38. Woche weichen viele Schwangere den Beckenboden zusätzlich mit Sitzdampfbädern auf. Besonders Heublumen eignen sich hierfür besonders. In unserem Beitrag „Heublumen-Sitzdampfbäder“ erfährst Du mehr dazu und findest eine genaue Anleitung.

In unserem Bereich „Geburtsschmerzen lindern“ findest Du weitere Hinweise auf Maßnahmen vor und während der Geburt, die Dich auf die Geburt vorbereiten und die Schmerzen lindern können. Naturheilmittel werden aber nicht nur zur Geburtsvorbereitung eingesetzt, sie können auch während der Schwangerschaft zur Linderung von Beschwerden eingesetzt werden oder können den Körper stimulieren, mit der Wehentätigkeit und damit der Geburt zu beginnen. In unserem Beitrag „Geburtseinleitung“ erfährst Du mehr über wehenfördernde Naturheilmittel. Auch Dein Arzt oder Deine Hebamme können Dich ausführlich beraten, welche Naturheilmittel für Deine Situation sinnvoll sind.

Himbeerblättertee – am Ende der Schwangerschaft für eine leichtere Geburt von Hebammen empfohlen und von vielen Schwangeren tapfer getrunken. Doch ist die gepriesene Wirkung wirklich vorhanden und der Kräutertee tatsächlich harmlos für das Ungeborene? Eine kritische Beleuchtung ist auf jeden Fall ratsam.

Harmloser Himbeerblättertee?

Himbeerblättertee ist reich an Vitaminen und Mineralien. Seit Jahrhunderten findet er Anwendung in der Gynäkologie. Man sagt ihm nach, dass er einen unregelmäßigen Zyklus regulieren kann, starke Menstruationsblutungen verringert und sogar die Fruchtbarkeit fördern kann – sofern er nur in der ersten Zyklushälfte verwendet wird.

Die häufigste Anwendung findet Himbeerblättertee allerdings am Ende der Schwangerschaft. Viele Hebammen empfehlen ihn für die letzten vier Wochen vor dem Geburtstermin, um die Geburt leichter und kürzer zu machen.

Diese Empfehlung beruht allerdings nur auf Überlieferungen und Annahmen. Eine Überprüfung dieser These ist schon deshalb nicht möglich, weil es zu einer Geburt mit Himbeerblättertee keine Vergleichsgeburt mit der gleichen Schwangeren mit dem identischen Baby in der identischen Geburtssituation ohne diesen Tee gibt. Es ist also im Menschenversuch nicht überprüfbar ob die genannten Vorteile für die Geburt auch tatsächlich bestehen.

Tatsächlich ist es so, dass Studien keinen Beweis eines Vorteils erbringen konnten. Stattdessen ist sogar nicht auszuschließen, dass der Teenachteilige Auswirkungen auf das Baby hat. Die McMaster University in Canada hat im Jahr 2009 mittels Tierversuchen ein erhöhtes Risiko durch Himbeerblättertee für das Ungeborene ermittelt. In der Studie konnte beobachtet werden, dass die Nachkommen aus der Versuchsreihe später eine längere Schwangerschaft und eine frühere reproduktive Entwicklung aufwiesen. Somit konnten erstmals nachteilige Langzeitfolgen durch Himbeerblättertee nachgewiesen werden.

Es ist daher zu überlegen, auf diesen Tee in der Schwangerschaft und Stillzeit zu verzichten, um unerwünschte Nebenwirkungen für das Kind auszuschließen. Der Tee kann zudem wie Östrogen wirken und beeinflusst dadurch unter Umständen den Hormonhaushalt. Auch kann er die Einnahme von Medikamenten und Vitaminen in ihrer Wirkung beeinflussen.

Wie so oft ist es sicher auch die Menge, die aus einem Kraut ein Gift macht. Daher ist Schwangeren zu raten, vor der Verwendung von Himbeerblättertee einen Arzt bzw. einen Apotheker zu Rate zu ziehen. Außerhalb der Schwangerschaft kann der Tee aber durchaus gute Anwendung finden.

Wo bekommt man Himbeerblättertee?

Apotheken verkaufen den Tee in lose abgewogenen Mengen. Außerhalb der Schwangerschaft wird er mit einer entschlackenden, urinfördernden Wirkung in Verbindung gebracht, auch die Haut soll davon profitieren. Zyklusregulierend, lindernd bei Atemwegsinfektionen und heilend bei Zahnfleischproblemen – außerhalb von Schwangerschaft und Stillzeit gibt es diverse Anwendungen für die Gesundheit.

Himbeerblätter aus dem Garten

Du hat Himbeer-Sträucher im eigenen Garten? Um so besser! Die beste Zeit zum Ernten ist kurz vor der Blüte. Verwende nur die frisch grün aussehenden Blätter. Wenn Du die Blätter frisch verwenden willst, dann pflücke nur für etwa 5 bis 6 Tage, dannach würden sie ihre heilenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften verlieren. Zur Aufbewahrung frischer Blätter verwende keine Tüten oder andere Behälter sondern lege sie in einen offenen Korb.

Aufgepasst: Verwende nur gesunde aussehende Blätter, pflücke sie nicht am Straßenrand und setze die geernteten Blätter nicht direktem Sonnenlicht aus.

Tee mit frischen Himbeerblättern

Wähle 3 frische Blätter aus – je nach Geschmack kannst du auch etwas mehr oder weniger Blätter verwenden.
Spüle die Blätter unter fließend kaltem Wasser ab.
Schneide die Blätter in Streifen.
Bring Wasser zum Kochen und fülle es in einen Keramik-Becher.
Gib die Himbeerblätter hinzu, rühre ein Mal um und bedecke den Becher dann mit einem Deckel oder einer Untertasse.
Lasse den Himbeerblättertee 10 bis 15 Minuten ziehen.
Fülle den Tee in einen anderen Becher um und gieße ihn dabei durch ein kleines Sieb.
Der Tee riecht nun nach Himbeeren und hat einen leicht süßlichen Geschmack.
Je nach Geschmack kannst du nun den fertigen Tee mit Honig oder Zucker oder ungesüßt genießen.
Nicht mehr als 2 Tassen am Tag!
Himbeerblätter für Tee trocknen

Spüle die Blätter unter fließend kaltem Wasser ab.
Binde sie zu kleinen Bündeln zusammen und hänge sie kopfüber an einem trockenen, kühlen und gut belüfteten Ort zum Trocknen auf.
Vermeide beim Trocknen direktes Sonnenlicht.
Nach ca. 4 Tagen sollten die kleinen Bündel durchgehend getrocknet sein, fülle sie nun in einen luftdichten Behälter.
Innerhalb der nächsten 6 Monate aufbrauchen und während der Lagerung vor Sonnenlicht schützen.
Tee mit getrockneten Himbeerblättern

Bringe Wasser zum Kochen.
Gib eine kleine Menge (1-2 Teel) Himbeerblätter in eine Tasse und gieße mit dem kochenden Wasser auf.
Den Tee nun mit geschlossenem Deckel ziehen lassen – ca. 5-8 Minuten.
Danach in einem Sieb abseihen und pur oder mit Honig gesüßt trinken.
Nicht mehr als 2 Tassen am Tag!

Himbeerblättertee gilt hier als Wunderwaffe bei der sanften Vorbereitung der Geburt. Viele Frauen haben heute Angst vor der Geburt. Sie fürchten, dass sie den Schmerz nicht aushalten oder dass die Entbindung einfach zu lange dauert. Auch wenn es nie eine Garantie gibt, dass alles glatt läuft, kannst Du neben einem guten Ärzte- und Hebammenteam, das Dir mit Rat und Tat zur Seite steht, auch noch ganz einfach von zu Hause aus ein wenig vorsorgen. Ihm wird nachgesagt, die Beckenmuskulatur und den Muttermund zu lösen, die Gebärmutter zu entspannen, die Wehen zu fördern und eine schnelle und leichtere Geburt anzuregen. Aber was ist tatsächlich dran am Himbeerblättertee? Kann er die Wehen fördern? Und wie sollte man ihn anwenden?

Der Tee aus Himbeerblätterm ist ein altes Hausmittel, das traditionell zur Geburtsvorbereitung eingesetzt wird. Obwohl seine Wirkung wissenschaftlich bisher nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte, schwören viele Hebammen auf die Wirkung von Himbeerblättertee. Zudem gibt es einige Studien, die darauf hinweisen, dass der angebliche Wundertee tatsächlich die Wehen fördern und die Geburt allgemein erleichtern kann. Zwar sind die Ergebnisse dieser Studien noch nicht hinreichend belegt, jedoch bestätigen sie die jahrelangen Beobachtungen in der Geburtshilfe. Zumindest kann man mit Himbeerblättertee keinen Schaden anrichten. Wer in Absprache mit einer Hebamme oder einem Arzt verantwortungsvoll dosiert, kann Himbeerblätter bedenkenlos anwenden.

Wirkung von Himbeerblättertee

Himbeerblättertee ist reich an Vitaminen, Kalzium und Eisen. Regelmäßig eingenommen soll er dazu führen, dass sich die Gebärmutter entspannt und die Beckenbodenmuskulatur sowie der Muttermund gelockert werden. Dies soll wiederum für eine schnellere Geburt und eine kürzere zweite Wehenphase sorgen. Darüber hinaus soll der Himbeerblättertee die Wehen überhaupt erst auslösen können, sodass er auch empfehlenswert sein kann für Frauen, die bereits über dem errechneten Geburtstermin liegen. Neben diesen zahlreichen physischen Wirkungen soll der Tee auch auf die Psyche einwirken können. So soll er regelmäßig eingenommen, eine innere Ruhe & Gelassenheit erzeugen, welche sich auch positiv auf die Geburt auswirken kann.

Himbeerblättertee: Anwendung & Dosierung

Grundsätzlich solltest Du vor der Einnahme von Himbeerblättertee Rücksprache mit einer Hebamme oder einem Arzt halten. Zumindest, wenn Du vorhast, größere Mengen zu trinken, solltest Du keinesfalls eigenmächtig experimentieren. Mit dem Trinken von Himbeerblättertee sollte man außerdem nicht zu früh beginnen, da er eine stimulierende Wirkung auf die Gebärmutter ausüben soll und damit frühzeitig die Wehen fördern kann. Empfohlen wird eine Einnahme nicht vor der 34. Schwangerschaftswoche.

Eine gängige Empfehlung lautet ab der 37. Schwangerschaftswoche Himbeerblättertee zu kaufen und sieben Tage lang täglich eine Tasse Himbeerblättertee zu sich zu nehmen und dann ein Woche Pause einzulegen. In der 39. Schwangerschaftswoche nimmst Du dann noch einmal sieben Tage lang täglich bis zu vier Tassen Himbeerblättertee ein.

Himbeerblättertee: Einfache Zubereitung

Deinen Himbeerblättertee kannst Du Dir selbstverständlich im Drogeriemarkt oder der Apotheke besorgen, doch am besten schmeckt und wirkt er natürlich, wenn Du ihn zu Hause selbst frisch zubereitest. Hierzu benötigst Du selbstverständlich als Hauptzutat Himbeerblätter. 25 Gramm, die im Reformhaus oder der Apotheke erhältlich sind, reichen in etwa für eine Kanne. Zu den Blättern musst Du anschließend 600 Milliliter kochendes Wasser geben und dann alles für circa 15 Minuten ziehen lassen. Selbstverständlich kannst Du Dir auch probeweise erstmal nur eine Tasse kochen, um zu gucken, ob Dir der Himbeerblättertee auch schmeckt. Hierfür kannst Du dann anstatt der 25 Gramm einfach in etwa einen Teelöffel der Himbeerblätter rechnen und in einer Tasse mit kochendem Wasser auffüllen.

Anwendungsgebiete von Himbeerblättertee

Doch Himbeerblättertee soll nicht nur bei der Einleitung und Erleichterung der Geburt Wunder bewirken. Er ist von Beginn Deines Kinderwunsches an eine wahre Allzweckwaffe. Solltest Du Probleme dabei haben, schwanger zu werden, solltest Du Dir bereits eine leckere Tasse des Tees kochen, denn er soll unter anderem auch den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut anregen und unterstützen. Auch während Deiner Schwangerschaft kann er Dir vor allem in den ersten Monaten eine echte Hilfe sein, wenn Du unter der berühmten Schwangerschaftsübelkeit leidest. Allerdings solltest Du dies unbedingt mit Deinem Arzt absprechen, da der Tee auch die Wehen frühzeitig fördern kann und somit ab einem gewissen Zeitpunkt bis in die letzten Wochen Deiner Schwangerschaft nicht mehr eingenommen werden sollte. Auch nach Deiner Schwangerschaft ist der Himbeerblättertee vor allem in der Zeit des Wochenbetts empfehlenswert, da er neben seinen zahlreichen anderen Eigenschaften auch noch eine entschlackende Wirkung besitzt. Letztlich musst Du aber gar keinen Kinderwunsch haben oder schwanger sein, um von der einzigartigen Wirkung des Tees zu profitieren. Himbeerblättertee wirkt nämlich auch sehr gut gegen Menstruationsbeschwerden.

Himbeerblättertee wird eine nahezu wundersame Wirkung bei der Geburt nachgesagt. So soll er in der Lage sein, die Gebärmutter sowie Muttermund und Beckenbodenmuskulatur zu entspannen, um somit eine schnellere und leichtere Geburt zu ermöglichen. Doch auch bei einem möglichen Kinderwunsch, sowie Regelschmerzen und der Entschlackung im Wochenbett kann der Himbeerblättertee helfen. Du kannst ihn in jeder Apotheke oder im Drogeriemarkt kaufen sowie ganz leicht selbst herstellen.

Himbeerblättertee

Himbeerblättertee

Himbeerblättertee ist ein Naturheilmittel, das in der traditionellen Geburtshilfe seit langer Zeit Verwendung findet. Hebammen empfehlen ihn in den letzten Schwangerschaftswochen für die Vorbereitung auf eine sanfte und schmerzarme Geburt. In nichtschwangeren Zeiten unterstützt Himbeerblättertee die Zyklusregulierung und lindert Menstruationsbeschwerden.

Himbeerblättertee ist ein Aufguss aus den getrockneten Blättern des Himbeerstrauchs. Nach Himbeeren schmeckt der Tee zwar nicht - Frauen, die ihn getrunken haben, sprechen eher von einem strohig-bitteren Geschmack - bei der Vorbereitung auf eine sanfte Geburt kann er jedoch Wunder wirken.

Die medizinische Wirksamkeit von Himbeerblättertee ist wissenschaftlich nicht vollständig geklärt. Verschiedene Studien zeigen jedoch, dass Frauen, die ihn in den letzten Schwangerschaftswochen regelmäßig trinken, eine kürzere zweite Wehenphase haben und die Geburt generell als weniger schmerzhaft und anstrengend erleben.

Wie wirkt Himbeerblättertee?
Dieser Schwangerschaftstee lockert den Muttermund und die Beckenmuskulatur, wirkt krampflösend und entspannt die Muskulatur des Uterus. Sein Genuss kann wehenauslösend wirken. Er ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen - vor allem Vitamin C, Eisen und Kalzium.

In den letzten Wochen vor der Geburt unterstützt er damit das Wohlbefinden und einen guten körperlichen Allgemeinzustand der Mutter. Außerdem verhilft er vor und während der Geburt zu einer guten psychischen Balance. Um diese Wirkungen zu erzielen, muss der Tee über mehrere Wochen regelmäßig getrunken werden.

Bei der "Geburtsbeschleunigung" durch Himbeerblättertee geht es weniger um eine echte Beschleunigung der Wehen, sondern darum, die Geburt in einem gleichmäßigen Rhythmus voranzubringen. Der Tee eignet sich nicht dazu, die Geburt einzuleiten, wenn der errechnete Geburtstermin verstrichen ist, da er seine Wirkung nur entfalten kann, wenn er vor der Geburt über mehrere Wochen regelmäßig getrunken wird.

Wann dürfen Himbeerblätter in der Schwangerschaft verwendet werden?
Da die Wirkstoffe der Himbeerblätter wehenfördernd wirken, sollte der Tee zur Geburtsvorbereitung erst dann verwendet werden, wenn die Wehen auch tatsächlich kommen dürfen. Viele Hebammen empfehlen, bis zum Beginn der 37. Schwangerschaftswoche zu warten, da ein Neugeborenes erst ab diesem Zeitpunkt nicht mehr als spätes Frühchen gilt.

Zum Teil wird der Teeaufguss aus Himbeerblättern auch in der frühen Schwangerschaft zur Bekämpfung der Schwangerschaftsübelkeit genutzt. Falls Sie sich dafür entscheiden, sollten Hebamme oder Arzt die Dosierung und die Dauer der Einnahme besonders sorgfältig überwachen.

Wie wird der Tee zubereitet?
Himbeerblättertee erhalten Sie in Apotheken, Reformhäusern und natürlich auch in unserem Online-Shop. Für die Zubereitung des Tees wird pro Tasse ein Teelöffel der Himbeerblätter mit kochendem Wasser übergossen, danach muss der Aufguss fünf Minuten ziehen.

Zum Süßen ist etwas Honig ideal. Der Tee lässt sich auch mit anderen Heil- und Kräutertees zu gleichen Teilen mischen. Falls Ihnen der Geschmack von Himbeerblättertee absolut nicht zusagt, können Sie stattdessen auch Himbeerblätter-Kapseln nutzen.

Wie wird der Tee dosiert?
Die Dosierung des Himbeerblättertees sollten Sie ebenso wie die Anwendung von Teemischungen vorab immer mit Ihrer Hebamme besprechen. Sie weiß, welche Wirkungen sich aus bestimmten Dosierungen und auch der Mischung mit anderen Teesorten ergeben.

Eine gängige Empfehlung zur Verwendung von Himbeerblättertee zur Geburtsvorbereitung lautet, in der SSW 37 täglich eine Tasse davon zu trinken. In der SSW 38 wird die Anwendung unterbrochen und in der SSW 39 die tägliche Trinkmenge auf bis zu vier Tassen des Tees erhöht. Falls das Baby bis dahin noch nicht zur Welt gekommen ist, folgt in der SSW 40 eine weitere Pause. Die Unterbrechungen sind wichtig, um eine Überdosierung des Tees und seiner Wirkstoffe zu verhindern.

Möglicherweise wird Ihre Hebamme Ihnen unmittelbar vor der Geburt empfehlen, zur Wehenförderung größere Mengen des Aufgusses zu trinken. Der Tee kann auch in die Klinik oder das Geburtshaus mitgenommen werden, darf während der Geburt nach einer Weheneinleitung oder der Gabe eines Wehentropfes jedoch nicht mehr getrunken werden.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten für Himbeerblättertee
Von der Heilkraft des Tees profitieren frischgebackene Mütter auch im Wochenbett. Er regt die Darmtätigkeit an und wirkt hierdurch entgiftend und entschlackend. Daneben kann er auch die Erfüllung eines bestehenden Kinderwunsches unterstützen: Die Wirkstoffe der Himbeerblätter wirken zyklusregulierend und können den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut unterstützen. Auch Frauen, die unter Menstruationsbeschwerden leiden, können ausprobieren, ob die Einnahme von Himbeerblättern als Teeaufguss oder Kapseln dagegen hilft.

Gibt es Gegenindikationen?
Die Wirkstoffe der Himbeerblätter wirken im Körper wie ein Arzneimittel - für die Anwendung des Tees kann es daher auch einige Gegenindikationen geben. Ihre Hebamme wird Sie dazu individuell beraten. Nicht getrunken werden darf er beispielsweise:

falls Sie in der aktuellen Schwangerschaft schon einmal vorzeitige Wehen hatten
wenn in der zweiten Schwangerschaftshälfte vaginale Blutungen aufgetreten sind
bei Bluthochdruck
vor einem geplanten Kaiserschnitt
bei Mehrlingsschwangerschaften
Fazit:
Himbeerblättertee ist ein Naturheilmittel, das in der Geburtshilfe und traditionellen Frauenheilkunde seit langer Zeit verwendet wird.
Die Wirkstoffe der Himbeerblätter wirken wehenfördernd und entkrampfend. Sie lockern die Muskulatur der Gebärmutter und des Beckens auf. Hierdurch können sie den Geburtsprozess erleichtern und verkürzen.
Daneben fördert Himbeerblättertee die körperliche Regeneration im Wochenbett.
Durch seine zyklusregulierende Wirkung kann er außerdem das Schwangerwerden unterstützen.

Diese Frage ist bisher leider wenig erforscht, deswegen gibt es auch noch keine Gewissheiten. Nichtsdestotrotz schwören viele Hebammen auf dieses Naturheilmittel und viele Schwangere haben gute Erfahrungen damit gemacht.
Himbeerblätter-Tee, auch unter dem Namen Rotes Himbeerblatt bekannt, ist nicht zu verwechseln mit Himbeer-Früchtetee.

Man sagt, dass Himbeerblätter-Tee Ihre Gebärmuttermuskeln kräftigt und Sie so während der Wehen unterstützt. Es geht dabei weniger darum, Ihre Wehen zu beschleunigen, als darum, sie in gleichmäßigem Tempo voran zu bringen.

Da dieser Tee seine Wirkung nur entfaltet, wenn Sie ihn über mehrere Wochen hinweg trinken, kann er Ihnen nicht helfen, die Wehen einzuleiten, wenn Sie über Ihren Termin sind.

Niemand weiß vorher, wie lange Ihre Wehen dauern werden. Bei einer Studie fand man jedoch heraus, dass Frauen, die am Ende Ihrer Schwangerschaft regelmäßig Himbeerblätter-Tee tranken, eine kürzere zweite Phase der Wehen hatten.

Man weiß auch, dass Himbeerblätter-Tee wie andere Kräuter-Tees nicht im Übermaß getrunken werden sollte. Die Stoffe in diesem Tee wirken in Ihrem Körper wie Arzneimittel.
Besprechen Sie deshalb auf jeden Fall mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin, ob Himbeerblättertee für Sie geeignet ist oder nicht.

Einige Gründe, keinen Himbeerblättertee zu trinken, sind:

Sie aus medizinischen Gründen bereits einen Termin für einen Kaiserschnitt haben.
Sie schon einmal Frühwehen hatten.
Sie in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft Vaginalblutenhatten.
Sie Bluthochdruck haben.
Sie Zwillinge erwarten.

Die beste Wirkung entfaltet der Tee, wenn Sie in Schwangerschaftswoche 33 damit beginnen. So haben die Wirkstoffe ausreichend Zeit, sich in Ihrem Körper aufzubauen. Starten Sie zunächst mit einer Tasse am Tag und steigern Sie die Dosis gleichmäßig bis zu drei Tassen am Tag. Sollten Sie den Geschmack des Tees nicht mögen, können Sie auch Himbeerblätter-Kapseln kaufen.

Wenn Sie nach dem Teetrinken starke Vorwehen bekommen, sollten Sie die Menge reduzieren.

Wenn Sie die ersten Wehen zuhause haben, können Sie den Tee wahlweise heiß trinken oder Eiswürfel lutschen, die Sie sich aus dem Tee auch machen können.
Nehmen Sie auch ruhig eine Flasche mit dem Tee mit ins Krankenhaus oder ins Geburtshaus. Sie sollten allerdings nicht mehr davon trinken, wenn Ihre Wehen eingeleitet wurden oder Sie einen Wehencocktail bekommen haben.

Auch nach der Geburt Ihres Babys können Sie noch Himbeerblätter-Tee trinken. Man sagt, er:
Stärkt mit Vitaminen und Mineralien das Immunsystem
Hilft Ihrer Gebärmutter dabei, wieder zu schrumpfen
Bekämpft Infektionen durch seine antibakteriellen Eigenschaften

Himbeerblättertee: Wirkung
Himbeerblättertee in der Schwangerschaft:
- fördert eine schnelle Geburt - lockert die Beckenmuskulatur und den Muttermund
- wirkt krampflösend (empfehlenswert auch bei Regelschmerzen)
- entspannt die Gebärmutter
- kann Wehen auslösen
- ermöglicht eine kürzere, zweite Wehenphase
- erzeugt innerliche Ruhe und Gelassenheit
- ist reich an Vitaminen, vor allem Vitamin C, Kalzium und Eisen

Himbeerblättertee im Wochenbett: Himbeerblättertee regt den Darm an und hat dadurch eine entgiftende und entschlackende Wirkung. Sehr sinnvoll nach der Entbindung.
Himbeerblättertee bei Kinderwunsch: Himbeerblätter unterstützen den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und wirken Zyklus regulierend.
Einige Hebammen schwören auch bei Schwangerschaftsübelkeit auf die Wirkung des Himbeerblättertees. Am Morgen getrunken mindert er die Beschwerden.
Wie wende ich Himbeerblättertee richtig an?
Himbeerblättertee sollte nicht vor der 34. SSW getrunken werden. Eine vorzeitige Öffnung des Muttermundes wird somit vermieden. Barbara Schmid, Hebamme aus der babyclub.de Hebammensprechstunde, erklärt: "Den Himbeerblättern wird eine die Unterleibsorgane durchblutende Eigenschaft zugeschrieben und man befürchtet bei zu frühem, übermäßigem Genuss vorzeitige Wehen. Deswegen soll der Tee erst ab dem Zeitpunkt getrunken werden, ab dem auch Wehen auftreten dürfen."

Wie dosiere ich Himbeerblättertee?
Unsere Empfehlung: Trinkt ab der 37. Schwangerschaftswoche sieben Tage lang täglich eine Tasse Himbeerblättertee. Dann eine Woche Pause machen. In der 39. Schwangerschaftswoche sieben Tage lang täglich bis zu vier Tassen und wieder eine Woche Pause. Fachleute empfehlen, immer wieder eine Pause zu machen, da es auch bei Hausmitteln zu einer Überdosierung kommen kann und bei einer Überstimulation der Körper oft anders reagiert, als gewünscht.

Trinkt große Mengen Tee bitte immer nur in Absprache mit einer Hebamme, einem Frauenarzt oder Apotheker.

Wie bereite ich Himbeerblättertee zu?
25g getrocknete Himbeerblätter mit 600 ml kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Faustformel: einen Teelöffel Himbeerblätter pro Tasse.

Bei Bedarf kann der Tee mit etwas Honig gesüßt werden.

Weitere Kombinationsmöglichkeiten mit Himbeerblättertee:
Himbeerblättertee je zu gleichen Teilen gemischt mit:

Frauenmantel: unterstützt die hormonelle Situation
Melissenblättern: wirkt beruhigend
Schafgarbe: unterstützt die Blutgerinnung
Johanniskraut: wirkt nervenstärkend
Zinnkraut und Brennnessel: unterstützt die Nierenausscheidung

Himbeerblättertee ist ein Klassiker unter den alten Hausmitteln und wird von vielen Hebammen bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft empfohlen. Erfahre jetzt alles über Wirkung, Anwendung, Nebenwirkungen, Kauf und Erfahrungen.

Tatsächlich werden Himbeerblätter aufgrund ihrer umfassenden Wirkungskraft bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft als Tees und  in Kapselform eingesetzt. Viele Hebammen schwören auf Himbeerblättertee und zahlreiche Frauen mit Babywunsch haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

Himbeerblättertee bei Kinderwunsch gilt als Naturheilmittel, um schwanger zu werden. In der ersten Zyklushälfte angewandt, entfaltet der Frauentee seine durchblutungsfördernde Wirkungsweise, welche die Gebärmutterschleimhaut in ihrem Aufbau unterstützen soll.

Wirkung & Anwendung
Himbeerblättertee ist krampf- und schmerzlindernd und wird bei Regel- und Bauchschmerzen empfohlen.
Der Tee fördert die Durchblutung der Gebärmutter und des Beckens. Dadurch wird ein besserer Aufbau der der Gebärmutterschleimhaut erreicht.
Himbeerblättertee wirkt zyklusregulierend. Die Blätter der Himbeere enthalten Phytohormone, die dem Östrogen ähnlich sind. Dies führt zu positiven Auswirkungen auf die Eizellreifung und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.
Weiterhin gibt es viele Erfahrungsberichte über positive Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit und Einnistung.
Himbeerblättertee hat eine entspannende und ausgleichende Wirkung auf Körper und Geist. Denn unerfüllter Kinderwunsch bedeutet für viele Frauen Stess und große Unsicherheit.

Himbeerblättertee ist ein Aufguss aus getrockneten Himbeerblättern, dem generell eine krampflösende Wirkung zugeschrieben wird. Deshalb kommt Himbeerblättertee sehr oft zur Zyklusregulierung, bei Regelschmerzen, bei Kinderwunsch und zur Wehenförderung zur Anwendung.

Dosierung bei IVF & ICSI
Auch viele Frauen, die sich einer künstlichen Befruchtung unterziehen, verwenden Fruchtbarkeitstees, um ihre Chancen auf eine Schwangerschaft zu verbessern.

Die Empfehlungen zur Dosierung ensprechen hier der Empfehlung im natürlichen Zyklus:

Bis zur Eizellpunktion wird Himbeerblättertee in einer Dosierung von 2 bis 3 Tassen pro Tag getrunken.

Nach der Eizellpunktion  kann bei Wunsch ebenfalls mit Frauenmanteltee fortgefahren werden.

Dosierung in der Schwangerschaft
Die Empfehlung zur Verwendung und Dosierung des Tees zur Geburtsvorbereitung sieht so aus:

37. SSW: Tägliche eine Tasse Himbeerblättertee trinken
38. SSW: Kein Tee, die Anwendung wird unterbrochen
39. SSW: Bis zu 4 Tassen Tee täglich trinken
40 SSW: Teepause, um eine Überdosierung zu verhindern
Bitte bespreche dich mit deiner Hebamme über das genaue Vorgehen. Es kann sein, dass deine Hebamme dir größere Mengen des Tees oder eine Teemischung empfiehlt.

Nach einer Weheneinleitung oder dem Einsatz eines Wehentropfes sollte kein Himbeerblättertee mehr getrunken werden.

Zubereitung von Himbeerblättertee
Die Zubereitung von Himbeerblättertee ist einfach:

 Pro Tasse wird ein Teelöffel Himbeerblätter mit kochendem Wasser übergossen
10 bis 15 Minuten ziehen lassen
Auf Wunsch mit etwas Honig oder Holunderblütensirup süßen
Himbeerblättertee kann warm oder kalt getrunken werden. Das Süßen mit Honig oder Holunderblütensirupstellt stellt nur eine Option dar, da der Tee einen leicht bitteren Eigengeschmack hat. Der Tee lässt sich auch mit anderen Heilkräutern zu gleichen Teilen mischen. Falls du den Geschmack von Himbeerblättertee absolut nicht magst, kannst du auch Himbeerblätter Kapseln verwenden.

Himbeerblättertee bei künstlicher Befruchtung
Viele Frauen, die den Weg einer künstlichen Befruchtung gehen müssen, setzen Himbeerbättertee ein.

Denn bei einer künstlichen Befruchtung ist eine gut aufgebaute Gebärmutterschleimhaut sehr wichtig. Da eine Insemination, IVF oder ICSI eine extrem stressvolle und emotional belastende Erfahrung darstellt, profitieren viele Frauen auch von der entspannenden Wirkung der Himbeerblätter.

Himbeerblättertee in der Schwangerschaft
Himbeerblättertee führt zu einer Lockerung der Beckenmuskulatur und des Muttermundes und erleichtert damit die Geburt.

Weiterhin fördert der Tee die Geburt und kann Wehen auslösen oder verstärken. Wenn die ersten Wehen vor der Geburt eingesetzt haben, kann der Tee wahlweise heiß getrunken oder in Eiswürfelform gelutscht werden. Bei einer Studie fand man heraus, dass Frauen, die am Ende Ihrer Schwangerschaft regelmäßig den Tee tranken, eine schnellere und weniger schmerzhafte Geburt hatten.

Die wehenfördernde Wirkung ist allerdings auch der Grund, warum Hebammen vor einer Anwendung in der frühen und mittleren Schwangerschaft abraten. Der Tee sollte frühestens  4-5 Wochen vor der Geburt und höchstens mit 4 Taassen pro Tag getrunken werden.

Himbeerblättertee im Wochenbett
Auch nach der Geburt kann Himbeerblättertee getrunken werden.

Er stärkt mit Vitaminen und Mineralien das Immunsystem
Hilft der Gebärmutter dabei, sich zurückzubilden
Bekämpft Infektionen durch antibakteriellen Eigenschaften
Regt den Darm an und hilft damit bei der Entschlackung und Entgiftung

Achtung vor Nebenwirkungen oder Wechselswirkungen
Denn es gibt gute Gründe keinen Himbeerblättertee zu trinken. Beispielsweise ist der Tee fraglich, wenn du einen Kaiserschnitt geplant hast. Oder du hatttest Frühwehen und stehst noch nicht direkt vor der Geburt. Auch bei Bluthochdruck oder bei Zwillingen ist es sinnvoll mit der Hebamme oder dem behandelnden Gynäkologen zu sprechen.

Dies gilt auch dann, wenn du die Himbeerblätter mit anderen Heilpflanzen wie beispielsweise Frauenmantel, Brennessel oder Johanniskraut mischen möchtest. Unerwünschte Nebenwirkungen oder Wechselswirkungen können zu einem Problem werden und sollten deshalb vorab abgeklärt werden.

Wichtig ist, dass der Tee nicht im Übermaß getrunken wird. Denn auch Naturheilmittel wirken im Körper und ein richtiges Maß ist sehr wichtig.

In der Schwangerschaft sollte der Tee nicht vor der 34. Schwangerschaftswoche verwendet werden, um eine vorzeitige Wehenförderung zu vermeiden.

Himbeerblättertee und Frauenmanteltee
Neben den Teemischungen verwenden viele Frauen mit Kinderwunsch auch ausschließlich Himbeer- und Frauenmanteltee im Wechsel. Dabei gilt: Himbeerblättertee wird in der 1. Zyklushälfte und Frauenmanteltee in der 2. Zyklushälfte in der beschriebenen Dosis getrunken.

Himbeerblättertee selber herstellen
Du möchtest selbst Himbeerblättertee herstellen? Hier kommt eine Anleitung für dich:

Pflücke Himbeerblätter und lege sie einen Tag lang auf eine trockene Ablage zum Welken.
Danach kannst du die Blätter mit einer Nudelholzrolle oder einem anderen Gegenstand leicht zerdrücken und mit etwas Wasser bespritzen.
Binde die Himbeerblätter in ein Tuch ein und lege sie für 3 Tage an einen warmen und lufitgen Ort. Geeignet sind hierfür besonders warme Tage.
Nimm die Blätter aus dem Tuch und lasse sie auf einem Tablett trocknen. Sobald die Blätter trocken sind, kannst du sie in eine Teedose füllen.
Wichtig ist, dass der Tee wirklich absolut trocken ist.

Denn füllst du ihn ab und er ist noch etwas feucht, musst du mit Schimmelbildung rechnen.

 Meine Erfahrungen
Ich habe während meiner Kinderwunschzeit regelmäßig eine  XXL Tasse Himbeerblättertee pro Tag in der 1. Zyklushälfte getrunken. Ab meinem Eisprung habe ich Frauenmanteltee verwendet. Ehrlich gesagt habe ich schnell Gefallen am Tee trinken gefunden. Es hat sich zu einem festen täglichen Ritual entwickelt. Gleichzeitig hat es mir das Gefühl gegeben, dass ich etwas aktiv für eine Schwangerschaft tun. Ob der Tee aus  Himbeerblättern tatsächlich ausschlaggebend war, dass ich Mutter geworden bin, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber ich kann bestätigen, dass mir Himbeerblättertee während meiner Kinderwunschzeit gut getan hat.

Fazit
Himbeerblättertee ist ein altes Naturheilmittel, das insbesondere in der Frauenheilkunde und der Geburtshilfe seit langer Zeit eingesetzt wird.

Die Wirkstoffe des Tees wirken krampflösend und wehenfördernd. Sie führen zu einer besseren Durchblutung und lockern die Muskulatur des Beckens auf.

Himbeerblättertee kann bei Kinderwunsch und zur Geburtsvorbereitung angewendet werden. Seine zyklusregulierende und durchblutungsfördernde Wirkung kann helfen schneller schwanger zu werden.

Zudem unterstützt der Tee aus Himbeerblättern die Umstellungs- und Rückbildungsprozesse im Wochenbett.

All diese positiven Auswirkungen legen eine Anwendung des Tees nahe.

Zudem sind bei einer Anwendung in der empfohlenen Dosis keinerlei Nebenwirkungen bekannt. Auch der Preis für Himbeerblättertee ist absolut günstig.

Aufgrund all dieser positiven Punkte kann ich Himbeerblättertee bei Kinderwunsch absolut empfehlen.